Hygiene in Corona-Zeiten

Corona – Hygieneplan für die Grundschule am Rüdesheimer Platz

(Ergänzung zum Hygieneplan § 36 Infektionsschutzgesetz)

Stand: Anpassung 11. August 2020

INHALT
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Vorbemerkungen
  3. Persönliche Hygiene
  4. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Lehrkräftezimmer und Flure
  5. Hygiene im Sanitärbereich
  6. Infektionsschutz in den Pausen
  7. Infektionsschutz im Unterricht und in der ergänzenden Förderung und Betreuung
  8. Infektionsschutz im Sportunterricht
  9. Infektionsschutz im Musikunterricht
  10. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf
    – Dienstkräfte
    – Schülerinnen und Schüler
  11. Meldepflicht

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund- Nasenbedeckung bis auf den Unterricht und die Durchführung der ergänzenden Förderung und Betreuung
  • Wenn möglich, den Abstand von 1,5 m beibehalten
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln
  • Beachten der Husten- und Niesetikette
  • Hände waschen – Handhygiene
  • Regelmäßiges Lüften der Räume
  • Bei Symptomen einer Atemwegserkrankung oder Covid19 Erkrankung soll bzw. muss die betreffende Person zu Hause bleiben
  • Meldepflicht bei Erkrankung mit Covid19 an die Schule und an das zuständige Gesundheitsamt

 

VORBEMERKUNG

Die Grundschule am Rüdesheimer Platz verfügt nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen schulischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit der Schüler/innen und alle an Schule Beteiligten beizutragen.

Der vorliegende Hygieneplan ‚Corona‘ dient als Ergänzung zum Musterhygieneplan (Anpas- sung August 2020), der allen Schulen des Landes zur Verfügung gestellt wurde. Schulleitun- gen, Lehrkräfte sowie pädagogisches Personal sorgen dafür, dass die Schüler/innen die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen.

Alle Beschäftigten der Schulen, die Schulträger, alle Schüler/innen sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten.

Über die Hygienemaßnahmen werden das Personal, die Schüler/innen und die Erziehungs- berechtigten auf jeweils geeignete Weise unterrichtet, eine regelmäßige Kontrolle der Hygienemaßnahmen nimmt die Schule vor.

PERSÖNLICHE HYGIENE

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Infektion durch Aerosole (etwa beim Sprechen, Husten und Niesen). Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Virenhaltige Aerosole können sich in Räumen verteilen und können zu Übertragungen führen. Eine Übertragung über kontaminierte Oberflächen gilt nach derzeitiger Fachexpertise als wenig wahrscheinlich, ist aber nicht vollständig auszuschließen.

Wichtigste Maßnahmen:
  • Es gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Hauptgebäude, in den Pavillons und dem Gebäude der eFöB, in geschlossenen Räumen, auf engen Fluren und Gängen – ausgenommen sind der Unterricht und die Durchführung der außerunterrichtlichen ergänzenden Förderung und Betreuung.
  • Das Betreten des Schulgeländes für schulfremde Personen ist ebenfalls nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung zulässig.
  • Die Mindestabstandsregel von 1,50 m wird für alle unmittelbar im Bereich Schule tätigen Personen (Schülerinnen und Schüler sowie Dienstkräfte) in der Schule und im Rahmen schulischer Veranstaltungen aufgehoben. Die Mindestabstandsregel soll gegenüber schulfremden Personen beibehalten werden.
  • Die Beibehaltung der Abstandsregeln der Dienstkräfte untereinander wird dringend empfohlen. Bei Dienstbesprechungen und Sitzungen weiterer schulischer Gremien sowie Eltern- und Schüler/innenversammlungen soll ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden. Als Räume stehen die AULA und der MZR/Musikraum (ohne Trennwand) zur Verfügung.
  • Die Klassenverbände/Lerngruppen sollten sich, soweit dies organisatorisch möglich ist, nicht untereinander vermischen, sondern als feste Gruppen im Lehrbetrieb zusammenbleiben. Auch außerhalb der Schule sollten keine Kohorten-übergreifenden Kontakte
  • Bei Symptomen einer Atemwegserkrankung oder sonstigen mit COVID-19 zu vereinbarenden Symptomen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, siehe auch website des RKI) soll die betroffene Person zu Hause

Die Dienstkräfte sind aufgefordert, den Gesundheitszustand der Schülerinnen und Schüler zu beobachten. Bei akuten Symptomen wie oben beschrieben sollte ein COVID-19-Test durchgeführt werden; es soll dann eine häusliche Isolierung bis zum Erhalt des Befundergebnisses eingehalten werden.

  • Berührungen, Umarmungen und Händeschütteln sollen unterlassen
  • Basishygiene einschließlich der Handhygiene ist einzuhalten: Die wichtigste Hygienemaßnahme ist das regelmäßige und gründliche Händewaschen mit Seife für eine Dauer von 20 bis 30 Sekunden (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/), insbesondere nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrs- mitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc, vor und nach dem Essen, nach dem Toiletten-Gang.
  • Das gründliche und regelmäßige Händewaschen ist in der gesamten Schule gewährleistet; sollte dies einmal jedoch nicht möglich sein, kann das sachgerechte Desinfizieren der Hände eine Alternative darstellen. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert. (siehe auch www.aktion-sauberehaende.de)

Die Händedesinfektion bei Kindern in der Grundschule muss unter Aufsicht und vorheriger Unterweisung erfolgen. Dem Händewaschen ist in jedem Fall der Vorzug zu geben.

Desinfektionsmittel sind Gefahrenstoffe, deren Umgang und Lagerung ist in der Schule geregelt.

  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen. Das gilt insbesondere für das Personal und für ältere
  • Persönliche Gegenstände sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden, z. B. Stifte, Trinkbecher, Ordner, Bücher, Arbeitshefte
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten

 

RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME, AUFENTHALTSRÄUME, VERWALTUNGSRÄUME, LEHRKRÄFTEZIMMER UND FLURE

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Es muss ein kompletter Austausch der im Raum befindlichen Luft erreicht werden, um die Aerosole zu entfernen; einfaches Lüften reicht nicht aus. Daher muss mehrmals täglich, mindestens einmal in jeder Unterrichtsstunde bzw. Betreuungsstunde sowie in jeder Pause, eine Durchlüftung durch vollständig geöffnete Fenster und eine Luftabzugsmöglichkeit (z. B. offene Tür) über mehrere Minuten vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen müssen daher verschlossene Fenster für die Lüftung unter Aufsicht einer Dienstkraft geöffnet werden.

Reinigung:

Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleitungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reini- gung) ist zu beachten. Sie definiert Grundsätze für eine vertragsgemäße, umweltbewusste und hygienische Schulreinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz.

Ergänzend dazu gilt:

Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängig- keit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab. Nach- weise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bisher nicht vor.

In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.

Im Gegensatz zur Reinigung wird eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend.

Folgende Areale sollten besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen mehr als einmal täglich gereinigt werden:

  • Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen und Fenster)
  • Treppen- & Handläufe,
  • Lichtschalter,
  • Tische (im Fall von wechselnden Nutzern),
  • Computermäuse, Tastaturen, Telefone (durch Beschäftigte der Schulen)

HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher und Toilettenpapier sind vorzuhalten und regelmäßig zu entleeren.

Kontrollgänge finden durch den Hausmeister statt oder fehlende Dinge sind ihm zu melden.

Damit sich nicht zu viele Schüler/innen zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten, muss am Eingang der Toiletten durch gut sichtbaren Aushang (Schild „Nur 2“) darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur zwei Schüler bzw. Schülerinnen aufhalten dürfen.

Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Ver- schmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination mit einem Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch eine prophylaktische Scheuer-Wisch- Desinfektion erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummihandschuhe zu tragen.

ALLGEMEINER INFEKTIONSSCHUTZ

Eltern betreten das Schulgebäude nur im Notfall und bei sehr dringenden Angelegenheiten. Kinder werden vor Unterrichtsbeginn vor das Schulgebäude gebracht oder abgeholt, die Kinder der Klassen JÜL 1-3 werden aus der eFöb nur vom Eingang der Johannisberger Straße aus abgeholt. Kinder der Klassen 4-6 werden vor dem Pavillon II abgeholt, das Betreten des Pavillons ist zu vermeiden.

Die Kinder benutzen den kürzesten Weg zu ihrem Klassenraum. Auf diesem Weg dorthin müssen sie im Gebäude eine Mund-Nasen-Abdeckung tragen und nehmen diese erst in den Unterrichtsräumen an ihrem Platz ab.

Der Pausenhof wird in zwei Areale JÜL1-3 und 4-6 unterteilt und bestimmten Gruppen zugeordnet (Siehe Anlage). Versetzte Pausenzeiten vermeiden, dass zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich die Sanitärräume und den Pausenhof aufsuchen. Aufsichtspflichten sind im Hinblick auf veränderte Pausensituationen angepasst. Einer Pausenzeit im Freien ist gegenüber der Pausenzeit im Gebäude der Vorzug zu geben.

Über einen gestaffelten Unterrichtsbeginn und ein unterschiedliches Ende entscheiden die Gremien. Somit kann vermieden werden, dass sich zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Eingangsbereichen und Fluren befinden. (Erprobungsphase August 2020; Abstimmung September 2020). Auch in der ergänzenden Förderung und Betreuung werden die JÜL-Gruppen im ‚Horthaus‘ geteilt wie in den Pausenzeiten (orange/blau entspricht A/D- Zug und gelb/grün entspricht B/C-Zug), Kinder der Klassen 4-6 im Pavillon II werden ebenfalls geteilt in A/B und C/D wie am Vormittag in den Pausenzeiten.

In den Frühstückspausen ist möglichst nur das eigene Essen und Trinken erlaubt.

Kontakt mit Klassenleitungen, Sekretariat sowie Schulleitung erfolgt möglichst mit vorheriger telefonischer Anmeldung.

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schüler/innen gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und auf die Schulhöfe gelangen; die Wegeführung ist zu beachten.

 

INFEKTIONSSCHUTZ IM UNTERRICHT und in der ergänzenden Förderung und Betreuung

Der Unterricht und die ergänzende Förderung und Betreuung sind – soweit möglich – in festen Lerngruppen durchzuführen, um Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Auch die Zuordnung der Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher sollte so wenig Wechsel wie möglich enthalten. Das Gebot der Kontaktminimierung sollte auch für alle Dienstkräfte an der Schule gelten.

Schulübergreifende Tätigkeiten oder schulübergreifende Konferenzen mit Präsenz von Dienstkräften sollten sich an den Hygienestandards orientieren.

Schulmittagessen

In der Mensa ist darauf zu achten, dass der Abstand möglichst eingehalten wird und sich nicht so viele Personen gleichzeitig vor der Essensausgabe bzw. in einem Essensraum befinden, abgeklebte Wartelinien sind einzuhalten; die Stuhlmenge ist auf die maximale zulässige Personenanzahl begrenzt und darf nicht umgestellt werden, von Tischgemeinschaften ist abzusehen. Die Anzahl der Kinder im Mensabereich ist durch versetzte Unterrichts- und Pausenzeiten etwas zu minimieren.

Im Mensabereich ist beim Gang von und zu den Tischen und bei der Ausgabe des Essens eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Handhygiene ist unbedingt zu beachten.

Das Besteck und anderes Zubehör ist möglichst mit Einmalhandschuhen auszuteilen. Nach jedem Essensdurchgang sind die Tische vom pädagogischen Personal zu reinigen.

INFEKTIONSSCHUTZ IM SPORTUNTERRICHT

Beim Sportunterricht, bei Sport-Arbeitsgemeinschaften und anderen Bewegungsangeboten gilt:

  • Situationen mit Körperkontakt sind zu vermeiden, Ausnahmen sind Hilfestellungen durch Lehrkräfte bzw. Mitschüler/innen
  • Sport bevorzugt im Freien
  • Sport in der Halle:
    • Ausreichende Lüftung der Halle und der Umkleidekabinen für mind. 10 Minuten Stoß- und Querlüftung
    • Umkleideräume können genutzt werden, wenn 1,5 m Abstand eingehalten werden kann, das Duschen im Grundschulbereich ist nicht vorgesehen; jedes Geschlecht nutzt nach Möglichkeit zwei
    • WC‘ s können genutzt werden, die Anzahl von zwei sollte nicht überstiegen werden
    • Die Halle darf nur von zwei Lerngruppen genutzt werden (erstes und letztes Drittel, dazwischen bleibt frei), wenn die Trennvorhänge die Halle teilen
    • Umkleidekabinen, Sporthalle und Sanitärbereiche sind nach der Nutzung am Unterrichtstag zu
    • Bei Wechsel der Lerngruppen und dem Lehrpersonal sind die Handhygieneregeln zu beachten; Sportgeräte müssen nicht desinfiziert

INFEKTIONSSCHUTZ IM MUSIKUNTERRICHT (auch Chor-, Orchester und Theaterproben sowie Arbeitsgemeinschaften im musischen Bereich)

  • Vermeidung von Körperkontakt
  • Ausreichendes Platzangebot oder Unterricht im Freien
  • Ausreichende Lüftung gewährleisten, einmal während und nach jeder Unterrichtseinheit (Stoß- und Querlüftung)
  • Musikinstrumente oder andere Materialien dürfen nur von einer Person genutzt werden, danach ist das Instrument o.ä. zu reinigen (Desinfektionstücher verwenden)
  • Beachtung der Handhygiene vor und nach dem Unterricht beim Lehrpersonal und bei Schüler/innen
  • Chorproben und das Singen im Unterricht dürfen stattfinden, wenn ein großer Probenraum genutzt wird und alle Sängerinnen und Sänger einen Mindestabstand von 2 m einhalten können und wenn der Probenraum alle 15 min gelüftet wird; dauerhaft geöffnete Fenster sind zu
  • Nach dem Ende einer Probe, in der 60 Minuten gesungen wurde, muss 30 Minuten quergelüftet werden, danach muss der Raum zwei Stunden leer stehen. Vor Beginn der nächsten Probe muss nochmal 30 Minuten quergelüftet
  • Für das kurzzeitige Singen in der Klasse (keine Chorprobe) wird empfohlen, nur in Kleingruppen a fünf Personen zu singen. Das kann z. B. strophenweise mit je fünf Kindern durchgeführt
  • Das Singen im Freien ist zu
  • Bei Proben und Aufführungen ist bis zur Einnahme der Plätze von Sänger/innen sowie Publikum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und während der gesamten Dauer der Veranstaltung wird empfohlen, diese nicht abzusetzen. Der Mindestabstand eines Chores oder der Schulband zum Publikum beträgt mindestens 4 m, außerdem sind die sogenannten „Spuckwände“ vor der Bühne
  • Die Teilnahme an Aufführungen und Wettbewerben außerhalb der Schule ist nur gemäß der Abstandsgebote und Hygieneregeln möglich.

PERSONEN MIT EINEM HÖHEREN RISIKO FÜR EINEN SCHWEREN COVID-19-KRANKHEITSVERLAUF

  1. Für Dienstkräfte mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf werden gesonderte Regelungen getroffen, die in einer Gefährdungsbeurteilung unter Einbeziehung des arbeitsmedizinischen Dienstes und der Beschäftigtenvertretungen festgehalten werden und zu abgeleiteten Maßnahmen und Aufgaben führen.

2. Schülerinnen und Schüler, die wegen einer Grunderkrankung bei einer Infektion mit dem Coronavirus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit haben können (Risikogruppe), müssen dies der Schule durch Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung nachweisen. Das gilt auch, wenn eine andere im Haushalt der Schülerin oder des Schülers lebende Person zur Risikogruppe gehört und dies ärztlich bescheinigt

Die Schulleitung prüft, ob diese Schülerinnen und Schüler außerhalb des regulären Unterrichtsbetriebs in festen Kleingruppen oder ggf. einzeln in Präsenz durch diejenigen Lehrkräfte zu beschulen sind, die ebenfalls einer Risikogruppe angehören.

Sollte dies aus Sicht der Eltern nicht möglich sein, stellen diese bei der Schule einen Antrag auf Hausunterricht (§15 VO Sonderpädagogik) für den eine weitere ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden muss, die die Notwendigkeit einer vollständigen Beschulung zu Hause (einschließlich Leistungsbewertungen) bestätigt.

MELDEPFLICHT

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektions- schutzgesetzes ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID- 19 Fällen in Schulen umgehend der Schulleitung bzw. dem Gesundheitsamt zu melden.

Die Schulleitung