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Schulprogramm Abschnitt 2

 

Schulprogramm 2006

 

Grundschule am Rüdesheimer Platz

in Berlin Wilmersdorf

Inhaltsverzeichnis


2. Bestandsanalyse
2.1 Schulentwicklung
2.2 Pilotphase "Schulprogrammentwicklung und Evaluation" (SQIB)
2.3 Elternbefragung
2.4 Orientierungs- und Vergleichsarbeiten

 

2. Bestandsanalyse

2.1 Schulentwicklung

In den Jahren von 1993 bis 1999 hat sich das Kollegium im Rahmen von mehreren Studientagen eigeninitiativ mit Schulentwicklung beschäftigt.
Ausgehend von Fragen zu Kommunikations- und Informationsstrukturen sowie zum Ablauf von innerschulischen Entscheidungsprozessen wandte sich das Kollegium einer Stärken-Schwächen-Analyse zu und zog aus diesen Diskussionen Konsequenzen, die bis heute Anwendung finden bzw. in den Entwicklungsvorhaben aufgegriffen werden.
Was bisher real im Schulleben gelebt und umgesetzt worden war, fand als konsequente Folge seinen Ausdruck im ausformulierten Leitbild.

Organisation

Neue Informations- und Kommunikationswege und eine GK-Vorbereitungsgruppe leiten einen Demokratisierungsprozesses durch mehr Transparenz ein.

Die Vorbereitungsgruppe für die Gesamtkonferenzen besteht aus der Schulleitung und drei Mitgliedern des Kollegiums, die im rotierenden Verfahren von der GK gewählt werden. Ihre Aufgabe ist es, die Tagesordnung unter Einbeziehung der Wünsche des Kollegiums festzulegen, sie inhaltlich vorzubereiten und die Sitzungen zu moderieren.

Unterricht

Es findet eine verstärkte Auseinandersetzung statt mit projektorientiertem und fächer-übergreifendem Unterricht.
Eine Projektwoche alle zwei Jahre wird eingeführt.

Siehe Entwicklungsvorhaben

Förderkonzepte und Unterstützungssysteme

Der Förderunterricht wird in der Regel in den Jahrgangsstufen parallel gelegt, um bei Bedarf klassenübergreifende Lerngruppen zu ermöglichen.

Im Basislernen erhalten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf klassen- und jahrgangsübergreifend spezifische Angebote zur individuellen Förderung ergänzend zur Unterrichtsarbeit im Klassenverband.

Siehe Entwicklungsvorhaben

Beim Baumhaus handelt es sich um ein in den Schulalltag integriertes pädagogisch-therapeutisches Projekt, das einzelnen Kindern mit Lern- und Verhaltensproblemen Hilfe vor Ort geben will. Eine Kollegin mit besonderer Ausbildung arbeitet mit diesen Kindern in unterschiedlichen Arbeitsformen und -methoden. Dabei kann es um vorbeugende Maßnahmen oder um Unterstützung in einer aktuellen Situation gehen.

Erziehung und Schulleben

Das soziale Lernen an der Schule wird geprägt von
- der Überzeugung, Andersartigkeit als Vielfalt und Bereicherung zu begreifen
- Umgangsformen, die auf Respekt und Rücksichtnahme fußen
- gemeinsam entwickelten Regeln und Vereinbarungen
- dem Anspruch, die Kinder zu verantwortlichem Handeln zu führen
- "Hinsehen statt Wegsehen"
- der zeitnahen Klärung von Konflikten in Klassen und Schulgemeinschaft

siehe Leitbild

Das Projekt "Seniorpartners in School" (SIS) dient der Gewaltprävention. Senioren, die eine Mediatorenausbildung absolviert haben, sind an drei Tagen in der Woche vor Ort und helfen den Schülerinnen und Schülern Konflikte mit Mitschülern und anderen zu klären. Die Gespräche werden vertraulich behandelt.

Durch eine rege Arbeit in der Schülervertretung (SV) nehmen die Schülerinnen und Schüler aktiv an der Gestaltung des Schullebens teil und werden an demokratische "Spielregeln" herangeführt. Die SV verwaltet das Spielehaus auf dem Pausenhof und organisiert die Nutzung der Spielgeräte.

Zum Schulleben gehören im Laufe eines Schuljahres folgende regelmäßig wieder-kehrende Aktivitäten:
- Projektwoche
- Schulfest (im Wechsel mit Projektwoche)
- Einschulungs- und Abschlussfeier
- Fasching
- Adventssingen
- Aufführungen unterschiedlicher Art
- Bundesjugendspiele
- Nikolausturnier (Fußball)
- weitere Sportveranstaltungen
- Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen
- Treffen GEV - GK

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2.2 Pilotphase "Schulprogrammentwicklung und Evaluation" (SQIB)

Als konsequente Fortsetzung der schulintern begonnenen Arbeit beschloss die Gesamtkonferenz, an der Pilotphase von SQIB teilzunehmen. Die Steuergruppe nahm ihre Arbeit im September 2000 unter Anleitung zweier Berater auf.
Im Verlauf der dreijährigen Pilotphase wurden in Gesamtkonferenzen, Studientagen und Arbeitsgruppen folgende Bereiche bearbeitet:
- die Leitideen
- die Entwicklungsschwerpunkte
- 2 Zwischenberichte
- ein internes vorläufiges Schulprogramm.
Die in der Pilotphase entwickelten Leitideen wurden ohne Änderung als Leitbild, die bearbeiteten Entwicklungsschwerpunkte in modifizierter Form als Entwicklungsvorhaben in das endgültige Schulprogramm übernommen.
Im Laufe der Pilotphase wurden die Eltern und die Schülerschaft in die Arbeit an der Schulprogrammentwicklung einbezogen. Eltern haben sich aktiv in der Steuergruppe und in den verschiedenen Arbeitsgruppen an der Erarbeitung beteiligt und eine Elternbefragung durchgeführt. Die Schülervertretung hat im gleichen Zeitraum Wünsche der Schülerschaft abgefragt.
Außerdem bildete sich in dieser Zeit eine Arbeitsgruppe bestehend aus Eltern, Lehrer/innen und Schulleitung, die eine Handreichung zum Thema "So gehen wir an unserer Grundschule miteinander um" erarbeitet hat (siehe Anhang).

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2.3 Elternbefragung

Die Elternbefragung wurde im Juni 2003 von einer Arbeitsgruppe der GEV durchgeführt mit dem Ziel, den Grad der Zufriedenheit der Eltern mit unserer Schule zu ermitteln.
Von 630 verteilten Fragebögen wurden 497 zurückgegeben, demnach lag die Beteiligung bei fast 80%. Die Fragen bezogen sich auf:
- Lernbereiche
- Hausaufgaben
- Projektarbeit
- Arbeitsgemeinschaften
- Integration
- Schulalltag
- Lehrkräfte
- Elternmitarbeit
- Umgang mit Konflikten
- Betreuungsangebote
- Zufriedenheit

Im Januar 2004 wurde ein umfangreicher Ergebnisbericht vorgelegt. Das insgesamt sehr positive Ergebnis stellt ein "Meinungsbild" der Elternschaft dar und dokumentiert ihr starkes Interesse an der schulischen Situation.

76% der Eltern antworten auf die Frage:
"Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit der Grundschule am Rüdesheimer Platz?",
dass sie zufrieden oder sehr zufrieden sind,
24% der Eltern sind weniger zufrieden, davon 3% wenig oder gar nicht.

Neben der hohen Akzeptanz - vor allem in Bezug auf das soziale Lernen - werden aber auch Bereiche deutlich, in denen aus Elternsicht weiterer Entwicklungsbedarf besteht. Das sind:
- Hausaufgaben
- Projektarbeit
- AG-Angebote
- Konflikte auf dem Schulgelände.

Der Ergebnisbericht von insgesamt 75 Seiten liegt in der Schule zur Einsicht vor.

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2.4 Vergleichs- und Orientierungsarbeiten im Schuljahr 2005/06

Vergleichsarbeiten 4. Klasse (VERA) im September 2005

Ergebnisse Mathematik: Fähigkeitsniveaus - Vergleich Schule / Land

Arithmetik Schule Land
nicht auswertbar 0 2
Niveau 1 8 18
Niveau 2 35 39
Niveau 3 56 41
Angaben in Prozent

 

Geometrie Schule Land
nicht auswertbar 0 3
Niveau 1 20 30
Niveau 2 34 42
Niveau 3 43 25
Angaben in Prozent

 

Sachrechnen Schule Land
nicht auswertbar 0 2
Niveau 1 35 45
Niveau 2 40 32
Niveau 3 22 21
Angaben in Prozent

 


Ergebnisse Deutsch: Fähigkeitsniveaus - Vergleich Schule / Land

Lesen Schule Land
nicht auswertbar 3 11
Niveau 1 19 29
Niveau 2 44 36
Niveau 3 32 24
Angaben in Prozent

 

Die Daten sind der Auswertung der Universität Koblenz - Landau entnommen.

 

Orientierungsarbeiten 2. Klasse im Mai / Juni 2006

Ergebnisse Mathematik: Kompetenzgruppen - Vergleich Schule / Bezirk / Land

  Schule Bezirk Land
schwache Rechner 06.1 16.6 25.3
durchschnittl. Rechner 38.8 44.7 43.9
starke Rechner 55.1 38.7 30.9
Angaben in Prozent (gerundet)

 

Ergebnisse Deutsch: Kompetenzgruppen - Vergleich Schule / Bezirk / Land

Leseverständnis Schule Bezirk Land
schwache Rechner 14.3 26.8 35.8
durchschnittl. Rechner 32.7 37.6 35.1
starke Rechner 53.1 35.6 29.1
Angaben in Prozent (gerundet)


Lesegeschwindigkeit Schule Bezirk Land
schwache Rechner 23.5 26.2 31.8
durchschnittl. Rechner 33.7 37.9 36.8
starke Rechner 42.9 35.9 31.4
Angaben in Prozent (gerundet)

Die Daten sind der Auswertung des "Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg e.V." (ISQ) entnommen

 

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