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Schulprogramm Abschnitt 1

 

Schulprogramm 2006

 

Grundschule am Rüdesheimer Platz

in Berlin Wilmersdorf

Inhaltsverzeichnis

1. Schulspezifische Rahmenbedingungen
1.1 Schulisches Umfeld
1.2 Schwerpunktschule für Integration
1.3 Personal
1.4 Räumliche und sächliche Ausstattung
1.5 Kooperationen mit Institutionen
1.6 Zusammenarbeit mit Eltern
1.7 Teilnahme an Modellvorhaben
1.8 Arbeitsgemeinschaften
1.9 Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

 

 

1. Schulspezifische Rahmenbedingungen

1.1 Schulisches Umfeld

Die Grundschule am Rüdesheimer Platz wurde 1956 als Pavillonschule gebaut. Sie entwickelte sich zu einer vierzügigen Grundschule, die für pädagogische Innovationen offen war und ist und diese in ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit integriert. Sie ist Schwerpunktschule für Integration.
2005 wurde sie Grundschule im offenen Ganztagsbetrieb, der Freizeitbereich wird von circa 220 Schülerinnen und Schülern genutzt.

Die Kinder, die unsere Schule besuchen, kommen in der Regel aus dem Einzugsbereich bzw. dem Wohnumfeld. Hierbei handelt es sich um eine noch überwiegend gut bürgerliche Struktur, die aber zunehmend mehr sozial schwache Familien aufweist. Jedes Jahr melden viele Eltern ihre Kinder an, obwohl sie nicht zum Einzugsbereich gehören, weil sie für ihr Kind das Konzept der Integration wünschen.

Etwa 600 Schülerinnen und Schüler werden z.Z. in 24 Klassen unterrichtet. Der Anteil von Kindern nicht deutscher Herkunftssprache beträgt circa 15 % und circa 7% sind ausländischer Nationalität. 55 Schülerinnen und Schüler haben sonderpädagogischen Förderbedarf.

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1.2 Schwerpunktschule für Integration

In einer Grundschule sollen möglichst alle Kinder aus der unmittelbaren Umgebung zusammen lernen und ihren Lebensraum erkunden. Der gemeinsame Unterricht für Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf führt außerschulische Erfahrungen fort und bietet vielfältige Möglichkeiten zu sozialem Lernen. Ein bedeutender Schritt in der pädagogischen Entwicklung der Schule war 1988 nach mehrjähriger Vorlaufphase vollzogen, denn nun wurde der gemeinsame Unterricht für so genannte behinderte und nicht behinderte Kinder - die Integration - offiziell genehmigt. Für die Grundschule am Rüdesheimer Platz ist Integration ein grundlegender Schwerpunkt, sie gehört zum Profil unserer Schule. Kinder mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten und Bedürfnissen können in der sozialen Gemeinschaft einer Klasse lernen, sich auseinandersetzen und damit voneinander lernen. Sie bleiben während der gesamten Grundschulzeit zusammen und erfahren, dass Menschen vorurteilslos und tolerant miteinander umgehen.

Der gemeinsame Unterricht findet im Zweilehrersystem überwiegend in zwei Klassen pro Jahrgangsstufe statt. Von den 24 Kindern dieser Klassen haben normalerweise 3 Kinder sonderpädagogischen Förderbedarf. Die Förderschwerpunkte sind in Art und Anzahl wie folgt vertreten:

"Lernen" (22)
"Körperliche und motorische Entwicklung" (13)
"Sprache" (11)
"Geistige Entwicklung" (5)
"Emotional-soziale Entwicklung" (3)
"Autistische Behinderung" (1).

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1.3 Personal

In unserer Schule sind z.Z. insgesamt 70 Kolleginnen und Kollegen tätig. Dazu zählen 43 Grundschullehrerinnen und -lehrer, 3 Sonderschullehrerinnen, 1 Leitende Erzieherin und 18 Erzieherinnen und 5 Religions- und Lebenskundelehrerinnen und -lehrer.
Der Altersdurchschnitt der Lehrerinnen und Lehrer beträgt ca. 52 Jahre, bei den Erzieherinnen liegt er bei 45 Jahren.

Alle Lehrerinnen und Lehrer arbeiten in Beratungs- und Planungsgruppen zusammen, an denen bei Bedarf auch Erzieherinnen teilnehmen.
In den Integrationsklassen unterrichten in einem Teil der Unterrichtsstunden 2 Lehrkräfte gemeinsam. Außerdem werden in diesen Klassen zum Teil Schulhelferinnen und Schulhelfer eingesetzt, die einzelne Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterstützen und auch gruppenbezogen arbeiten.

Die Schulsekretärin und der Schulhausmeister sind mit ihren wechselnden MAE-Kräften weitere Mitarbeiter unseres Hauses.

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1.4 Räumliche und sächliche Ausstattung

Unsere Schule ist in den Jahren 1995 bis 1998 durch einen zweigeschossigen Neubau erweitert worden, der behindertengerecht konzipiert ist und offene Lernformen begünstigt. Sie verfügt über
24 Klassenräume
11 kleine Gruppenräume
1 Fachraum für naturwissenschaftlichen Unterricht und Welterkundung
1 teilbaren Mehrzweckraum
2 Musikräume, davon einer im geteilten Mehrzweckraum

1 BK-Raum
1 Werkraum, schwerpunktmäßig für Holz- und Tonarbeiten (Brennofen)
1 zentralen Computerraum mit 32 Arbeitsplätzen und Internetzugang
1 Küche für Unterrichtszwecke mit Essraum
1 Aula, die auch für psycho-motorische Angebote genutzt wird
1 dreiteilige wettkampfgerechte Turnhalle
1 großes Lehrerzimmer und weitere kleine Aufenthaltsräume
3 Verwaltungsräume
1 Erste-Hilfe-Raum.

Der Freizeitbereich ist in das Schulgelände integriert. Er nutzt einen Pavillon als Mensa und verfügt über ein eigenes Gebäude (ehemalige Kita) mit Gruppen- und Funktions-räumen, einigen kleinen Räumen für die Erzieherinnen und einem Büro für die Leitende Erzieherin.

4 kleine Räume stehen zur Verfügung für
- die Mitarbeiterin im Schulpsychologischen Dienst
- das Baumhausprojekt
- die Konfliktlotsen
- das Projekt "Seniorpartners in School" (SIS).

Im Gebäude befinden sich darüber hinaus
- die Lernwerkstatt des BFZ Wilmersdorf
- die Neil-Armstrong-Jugendbibliothek
- Räume für den Zahnärztlichen Dienst .

Das Lernen am Computer gehört zur Unterrichtsarbeit. Deshalb werden z.Z. die neben dem zentralen Computerraum vorhandenen Medieninseln und Computer in den Klassen-räumen vernetzt.

Mit den neu gestalteten Außenanlagen, ihren Spiel- und Bewegungsangeboten und einem großen Sportplatz bietet die Schule einen den Bedürfnissen von Grund-schülerinnen und -schülern entsprechenden Lern- und Lebensraum.
Es ist geplant, das Bewegungsangebot für Integrationskinder zeitnah durch finanzielle Unterstützung des Fördervereins zu erweitern.

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1.5 Kooperation mit Institutionen

Im Schulgebäude befindet sich die LERNWERKSTATT des Beratungs- und Förderzentrums Wilmersdorf, die als Begegnungs-, Beratungs- und Fortbildungsstätte für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und andere Interessierte gedacht ist.

Im Mittelpunkt der Arbeit in der Lernwerkstatt steht handlungsorientiertes, selbsttätiges Lernen. Vielfältige Materialien laden ein, sich mit der eigenen Neugier, den nie begriffenen Dingen, dem Fragenstellen und dem Lernen mit Kopf, Herz und Hand zu beschäftigen. Es soll ein Raum sein, der zum Nachdenken darüber anregt, wie neue Ansätze im Unterricht umgesetzt werden können, und der das gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder unterstützt.

Kolleginnen und Kollegen der Schule nehmen die Informationsmöglichkeiten und Angebote der Lernwerkstatt themenbezogen wahr.

Mit der im Hause angesiedelten NEIL-ARMSTRONG-JUGENDBIBLIOTHEK findet eine intensive Zusammenarbeit statt. Kinder und Lehrer/innen nutzen regelmäßig die Bestände, Räumlichkeiten und altersstufenspezifischen Angebote der Bibliothek für die Unterrichtsarbeit und eine lebendige Einführung in die Welt des Buches. Die von der Bibliothek zusammengestellten "Bücherkoffer" sind ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Lesekompetenz und unterstützen projektorientiertes Arbeiten in den Klassen.

Die GARTENARBEITSSCHULE "Ilse Demme" ist von der Schule aus in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen. Sie bietet vielen Klassen die Möglichkeit naturnahen und fächerübergreifenden Unterrichts in Form von Projekttagen zu verschiedenen Themen und durch das Angebot, langfristig Verantwortung für ein Klassenbeet zu übernehmen.

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1.6 Zusammenarbeit mit Eltern

Viele Eltern beteiligen sich aktiv am Schulleben. Es findet eine grundlegend vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulleitung, in den Klassen, Arbeitsgruppen und Gremien statt. Eltern unterstützen und gestalten regelmäßig wiederkehrende Aktivitäten mit wie
- Projektwochen
- Schulfeste und Aufführungen
- Angebote für Arbeitsgemeinschaften
- sportliche Wettbewerbe
- klasseninterne Unternehmungen.

Der von den Eltern ins Leben gerufene FÖRDERVEREIN finanziert verschiedene Aktivitäten im Rahmen der Unterrichtsarbeit und der außerunterrichtlichen Angebote, beteiligt sich an vielen schulischen Unternehmungen, organisiert eigenverantwortlich z.B. jährlich einen "Trödelmarkt" und unterhält eine eigene Homepage. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Förderverein wird durch die aktive Mitarbeit einer Lehrkraft im Vorstand des Fördervereins gewährleistet.

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1.7 Teilnahme an Modellvorhaben

Die Grundschule am Rüdesheimer Platz beteiligt sich an drei Modellprojekten, die der Umsetzung der Rahmenlehrplanvorgaben dienen und zur Qualitätsentwicklung des Unterrichts beitragen. Hierzu gehört das europaweite "Pollen-Projekt", in Berlin durchgeführt von der FU, das der Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts dient, Beginn Schuljahr 2006/07. Die beiden anderen Projekte, an denen die Schule seit einiger Zeit teilnimmt, werden im Folgenden kurz beschrieben.

BLK-Programm SINUS-Transfer-Grundschule

Auf Beschluss der Schulkonferenz nimmt die Schule seit Beginn des Schuljahres 2004/2005 am BLK-Programm SINUS-Transfer Grundschule teil.

Inhalte und Ziele des Programms
Das BLK-Programm „SINUS-Transfer-Grundschule" steht für die Weiterentwicklung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts an Grundschulen in enger Zusammenarbeit mit und von Lehrkräften. Unter der wissenschaftlichen Begleitung des IPN-Kiel (Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften), der Universität Bayreuth und des ISB-München (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung) reflektieren Lehrerinnen und Lehrer ihren Unterricht und entwickeln ihn nachhaltig weiter.
Ziel der Unterrichtsentwicklung ist das Erreichen eines höheren Niveaus mathematischer und naturwissenschaftlicher Kompetenz bei den Schülerinnen und Schülern.
Im SINUS-Konzept wird die Zusammenarbeit von Lehrkräften als die wichtigste Ressource für die Veränderung von Unterricht erachtet. Die teilnehmenden Lehrkräfte erproben neue Ansätze, tauschen Erfahrungen aus und geben diese an anderen Schulen weiter. Auf der Grundlage der besonderen Ausgangslagen und Probleme vor
Ort werden an den Schulen somit Verfahren der Qualitätssicherung eingeführt. Darüber hinaus gibt es einen engen Austausch mit den anderen teilnehmenden Schulen, die in Berlin in zwei Schulsets zusammengefasst sind. Die Schulen werden mit Abordnungsstunden, zentral organisierten Fortbildungen und Geld für die Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln in ihrer Arbeit vom Programmträger unterstützt.

Inhalte und Ziele der Grundschule am Rüdesheimer Platz
Die Kolleginnen und Kollegen der Grundschule am Rüdesheimer Platz entschieden sich in den Schuljahren 2004/2005 und 2005/2006 dafür, den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Weiterentwicklung und die Qualitätsverbesserung des Sachunterrichts (naturwissenschaftlicher Bereich) und des naturwissenschaftlichen Unterrichts (Klassenstufen 5/6) zu legen.

Im Vordergrund der Arbeit stand die Entwicklung und Erprobung von Konzepten, Materialien und Versuchen, mit deren Hilfe das Wissenschaftsverständnis der
SchülerInnen erhöht werden konnte. Ausgehend vom Kompetenzansatz der Rahmenlehrpläne bildeten moderat-konstruktivistische Ansätze die Basis aller Überlegungen im Bereich der Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Die individuellen Lernausgangslagen der SchülerInnen bildeten die Grundlage für die Gestaltung von Lehr-Lernsituationen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichten, ihre Lernprozesse eigenaktiv zu gestalten und damit ihre Handlungskompetenz im Bereich der Naturwissenschaften zu erhöhen.

Ab dem Schuljahr 2006/2007 wird der Schwerpunkt der Arbeit auf den mathematischen Bereich verlagert.

Evaluation
Im Abstand von etwa 3 Wochen finden an der Schule Arbeitstreffen statt, um die nächsten gemeinsamen Arbeitsschritte zu beraten und festzulegen. Über die Ergebnisse der Arbeit und ihre unterrichtlichen Erfahrungen tauschen sich die KollegInnen aus und dokumentieren sie gemeinsam im Logbuch. Zweimal jährlich wird ein gemeinsames Zielpapier erarbeitet, in dem die Schwerpunkte der Arbeitsvorhaben festgelegt werden. Die SchulkoordinatorInnen nehmen an den Treffen der Schulsets teil und berichten in der Schulgruppe darüber.
Während der Programmlaufzeit werden diese Dokumente vom Programmträger evaluiert. Die Beteiligten erhalten über die Ergebnisse der Evaluation Nachricht.

BLK-Verbundprojekt TransKiGs

Die Grundschule am Rüdesheimer Platz nimmt teil am BLK-Verbundprojekt TransKiGs (Transfer/Kindertagesstätte/Grundschule; Laufzeit 2005-2009).

Ziel dieses Projekts ist die kooperative Förderung aller Kinder im Elementar- und Primarbereich auf der Grundlage einer gemeinsamen, aufeinander abgestimmten Erziehungs- und Bildungskonzeption von Kindertagesstätte und Grundschule.

Im Rahmen dieses Vorhabens soll die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindertageseinrichtung intensiviert und ein für die Kinder fließender, harmonischer Übergang zur Schule gestaltet werden. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei, die sprachliche Entwicklung aller Kinder gezielt zu fördern und ihnen den Erwerb mathematisch-naturwissenschaftlicher und technischer Grunderfahrungen zu ermöglichen.

Unsere Schule arbeitet innerhalb dieses Projekts in Partnerschaft mit der Kindertagesstätte Homburger Straße, wobei nach einer etwa 2-jährigen Phase der Erprobung und Evaluation eine Erweiterung der Zusammenarbeit auf die anderen Kindertageseinrichtungen des Einzugsbereichs der Schule angestrebt wird.

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1.8 Arbeitsgemeinschaften

Nachmittags treffen sich in den Räumen der Schule Kinder zu verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, in denen sie speziellen Interessen intensiver nachgehen können. Diese AGs werden entweder von Lehrkräften, Erzieherinnen und - vorwiegend ehrenamtlich - von Eltern und schulfremden Personen geleitet oder finden in Kooperation mit Sportvereinen statt.
Die Angebote beziehen sich vorrangig auf die Bereiche
- Kunst
- Musik und Tanz
- Theater
- Sport und Bewegung
- Computer
Weitere Themen ergeben sich aus dem aktuellen Bedarf.

Einzelne Arbeitsgemeinschaften präsentieren ihre Ergebnisse in Form von viel beachteten öffentlichen Aufführungen, andere nehmen erfolgreich an bezirklichen und landesweiten Wettkämpfen teil.
Alle Arbeitsgemeinschaften werden grundsätzlich auch von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf besucht.

Die periodisch erscheinende Schulzeitung Klexy ist Bestandteil unserer öffentlichen Präsentation. Die Mitglieder der AG treffen die thematische Auswahl, arbeiten inhaltlich dazu und sind verantwortlich für die Endredaktion. Jede Ausgabe wird durch Beiträge der gesamten Schülerschaft und des Kollegiums mitgestaltet und hat immer einen Themenschwerpunkt.

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1.9 Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Das Konzept zur Förderung der Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprache sieht vor:

Sprachstandsfeststellung und Gruppeneinteilung
Der Förderbedarf wird abgeleitet aus den Untersuchungsergebnissen der vor-schulischen Sprachstandserhebung, aus den Beobachtungen der Klassenlehrer/innen innerhalb der ersten vier Schulwochen und den Lernstandskontrollen im Rahmen des DaZ-Unterrichts.
Die Lerngruppen werden jahrgangsübergreifend dem Sprachstand entsprechend eingerichtet. In der Regel sind es drei Gruppen.

Niveaustufe 1

Das Förderkonzept für diesen Kurs basiert vornehmlich auf dem pädagogischen Konzept des Vorkurses zur "DaZ-Box" (Finken-Verlag). Dabei geht es um unterschiedliche Lernszenarien auf großflächigen Bildern.
Schwerpunkte sind hierbei die Wortschatzerweiterung und der Aufbau sprachlich-grammatikalisch korrekter Sätze. Den Abschluss eines jeden Lernszenarios bildet eine auf einer CD gesprochene kurze Geschichte, deren Ablauf auf Einzelbildern dargestellt wird.
Die Lerndokumentation erfolgt mit Hilfe von Cassettenaufnahmen und schriftlichen Aufzeichnungen der Lehrer/innen, die dann nach einem Analyseverfahren, entwickelt von Professor Grießhaber, ausgewertet werden.

Niveaustufe 2
Schwerpunkte im Förderkonzept für diesen Kurs bilden ebenfalls die Wortschatz-erweiterung und der Aufbau sprachlich-grammatikalisch korrekter Sätze, außerdem das sinnentnehmende Lesen. Geübt wird z.B. an Hand von Bildergeschichten. Verben, Adjektive und Nomen werden für die einzelnen Bilder gemeinsam bestimmt, Einleitung, Hauptteil und Schluss gesondert geübt und besprochen. Danach wird die Geschichte folgerichtig aufgeschrieben. Zum Schluss jeder kleinen Unterrichtssequenz spielen die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichten mit verteilten Rollen, um den erarbeiteten Wortschatz anzuwenden und zu festigen.
Lerndokumentation und Lernstandskontrolle erfolgen mündlich bzw. schriftlich. Die sprachliche Kompetenz wird nach folgenden Stufen beurteilt:
- vollständige Sätze (Subjekt, Prädikat)
- Wortschatz: Gebrauch unterschiedlicher Verben und Adjektive
- Grammatik: Beachten der Zeiten, Einsetzen der richtigen Fälle, Einsatz von Personalpronomen, adverbialen Bestimmungen
- Sprachgewandtheit: Satzkonstruktion - Hauptsätze, Nebensätze

Niveaustufe 3

Der Kurs der Niveaustufe 3 arbeitet vergleichbar der Niveaustufe 2, wobei die Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend zunehmend individuelle Lernangebote erhalten.

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