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Schulportrait

Die Ziele unserer Arbeit sind in unserem Schulprogramm festgeschrieben.

Wir wollen u.a. die natürliche Neugier der Kinder erhalten, Freude an der Auseinandersetzung mit verschiedenen Lerngegenständen wecken und entwickeln sowie Selbstständigkeit und Eigenverantwortung bei allen Kinder fördern. Diese Voraussetzungen für Leistungsbereitschaft können auf unterschiedliche Weise geschaffen werden.

In der Schulanfangsphase, den bisherigen Klassen 1 und 2, werden die Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert und in Schulisches Lernen eingeführt. Die Kinder bleiben ihrem Lernfortschritt enstprechend ein Jahr, zwei Jahre oder drei Jahre in der Schulanfangsphase. Die Mitarbeit der Erzieherinnen ermöglicht eine gezielte Förderung in basalen Fähigkeiten und stärker als bisher die Gestaltung von Schule als Lern- und Lebensort.

Die Schulanfangsphase wird Jahrgangsübergreifend gestaltet, so dass Kinder unterschiedlichen Alters von- und miteinander lernen können. Ab dem Schuljahr 2008/09 wird an unserer Schule das Lernen in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen eingeführt und zwar über die Schulanfangsphase hinaus für die Jahrgangsstufen 1 bis 3.


In vielen Klassen unserer Schule wird in offenen Lernformen gearbeitet, um bei den Kindern unterschiedliche Lernvoraussetzungen aufzugreifen, die individuelle Entwicklung zu unterstützen und eine Unter- oder Überforderung zu vermeiden.

Durch Differenzierung und zusätzliche Förderstunden, bei Projekttagen und Projektwochen wird auf das unterschiedliche Leistungsvermögen der Kinder eingegangen.

Ab Klasse 3 wird an unserer Schule die Fremdsprache Englisch erlernt. In den ersten beiden Jahren bestimmt die Freude am Kommunizieren, am Handeln in einer fremden Sprache den Unterricht.

Den Naturwissenschaften wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Schon im Sachunterricht können die Kinder den Welterkundungsraum zum Forschen und Experimentieren nutzen.

Den gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder bezeichnet man oft mit dem Wort Integration. Kinder mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten und Bedürfnissen können in der sozialen Gemeinschaft einer Klasse lernen, sich auseinander setzen - und damit voneinander lernen. Sie bleiben während der gesamten Grundschulzeit zusammen und erfahren, dass Menschen vorurteilslos und tolerant miteinander umgehen.

In unserer Schule sind Grundschullehrer/Innen, Sonderschullehrer/Innen und Erzieherinnen tätig. Sie können entweder als Team in einer Klasse oder in Beratungs- und Planungsgruppen zusammenarbeiten.

Lernen am Computer gehört inzwischen in vielen Klassen zur Unterrichtsarbeit. Die Schule verfügt neben Computern in den Klassenräumen über einen zentralen Computerraum mit Internetzugang. Klassen, spezielle Lerngruppen und Arbeitsgemeinschaften können dort die Nutzung des PCs und des Internets erlernen und Unterrichtsthemen bearbeiten.

Ein Angebot unserer Schule nennt sich Baumhaus. Es handelt sich um ein in den Schulalltag integriertes pädagogisch-therapeutisches Projekt, das einzelnen Kindern mit Lern- und Verhaltensproblemen Hilfe vor Ort geben will. Eine Kollegin mit besonderer Ausbildung arbeitet mit diesen Kindern in unterschiedlichen Arbeitsformen und -methoden. Dabei kann es um vorbeugende Maßnahmen oder um Unterstützung in einer aktuellen Situation gehen.

Die Gruppengröße einer Grundschulklasse beträgt in der Regel sechsundzwanzig Kinder. In Integrationsklassen werden vierundzwanzig Kinder unterrichtet, von denen normalerweise drei Kinder einen besonderen Förderbedarf haben.

Zum Ende der Schulanfangsphase erhalten alle Kinder verbale Beurteilungen, die eine individuelle Beschreibung der Lernentwicklung eines Kindes ermöglichen. Danach gibt es bis zur 4. Klasse auf Antrag der Elternversammlung weiterhin verbale Beurteilungen oder aber Notenzeugnisse. Als Ersatz für die verbalen Beurteilungen zum Halbjahr können in den Klassen 3 und 4 Elterngespräche beantragt werden. In den Klassen 5 und 6 werden Notenzeugnisse erteilt.

Alle Schüler/innen werden - sofern Eltern dies wünschen - im Rahmen der Verlässlichen Halbtagsgrundschule (VHG) über die Unterrichtszeit hinaus von 7.30 bis 13.30 Uhr betreut.

Kinder, die Anspruch auf ergänzende Betreuung im Freizeitbereich (FZB) haben, nehmen ein Mittagessen ein und können danach bei den vielfältigen Angeboten ihren Interessen nachgehen und individuell gefördert werden.
Lehrer/innen und Erzieher/innen arbeiten eng zusammen, um die Entwicklung der Kinder aus unterschiedlicher Perpektive zu begleiten und gemeinsam zu fördern.


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