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Arbeitskreis Inklusion




www.garp-schule.de/aki.htm

Der Arbeitskreis Inklusion


Protest gegen Einsparung vorn Inklusionsstunden an unserer Schule:

Der folgende Brief wurde zusammen mit über 500 gesammelten Protestunterschriften kurz vor den Sommerferien Herrn Arnz von der Senatsverwaltung für Bildung überreicht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Eltern und das Kollegium der Grundschule am Rüdesheimer Platz (GaRP 04G19) sind empört über die aktuellen Einsparungen an unserer Schule! Mit Schreiben vom 25. Juni 2014 teilte die zuständige Schulrätin unser Schule kurzfristig mit, dass zu den bereits bekannten Einsparungen im Inklusionsbereich von ca. 22 Stunden nun noch weitere 20 Stunden für das kommende Schuljahr nicht zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass die meisten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf pro Woche nur noch 1 bis 1,5 Std. individuelle Förderung erhalten können. Wir befürchten, dass durch diese gravierende Verschlechterung, eine ausreichende Förderung dieser Kinder nicht mehr gewährleistet ist. Seit 2004 ist unsere Schule Schwerpunktschule für Integration im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Schule ist offen für alle Förderschwerpunkte aus dem Einzugsgebiet und alle Räume sind barrierefrei zugänglich. Ungefähr die Hälfte aller Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden uns aus anderen Einzugsgebieten des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf zugewiesen. Durch jahrelange Erfahrung, Fortbildung und sonderpädagogische Arbeit hat sich das Kollegium für die Inklusion qualifiziert und wurde im Jahr 2011 durch die Schulaufsicht des Bezirks als Schwerpunktschule für Inklusion für „Geistige Entwicklung" und „Körperliche und motorische Entwicklung" benannt. Im Dezember 2013 wurde die Schule von der Schulinspektion im Bereich der Inklusion mit der Note A bewertet. Die Grundschule am Rüdesheimer Platz entspricht somit dem veröffentlichten Papier „Inklusive Schule - Empfehlungen" des Beirats vom Februar 2013: „Für die Einrichtung von Schwerpunktschulen spricht, dass Kinder mit besonderen Förder­bedarfen nicht vereinzelt unterrichtet werden, ferner eine Konzentration der entsprechen­den sonderpädagogischen Fachkompetenz sowie der Stellenausstattung, der baulichen Voraussetzungen und der Qualitätsstandards." (vgl. S.12). Die gesetzliche Verankerung dieser Empfehlung hat bis heute nicht stattgefunden, so dass eine verlässliche Ausstattung der Schwerpunktschulen noch immer fehlt. Wir bezweifeln, dass es eine schulrechtliche Grundlage für die bereits beschlossene Kürzung an unserer Schule gibt und beziehen uns auch auf die kleine Anfrage an das Abgeordnetenhaus durch die Abgeordnete Regina Kittler (LINKE) vom 12.12.2013. Im Antwortschreiben hat der Staatssekretär Mark Rackles eine Zumessung für Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt- Gruppe 1 = 2,5 Stunden für die Grundstufe zugesichert (unter Bezugnahme der Verwaltungsvorschrift Nr. 10/2013 vom 24.06.2013.). Wir fordern eine Erklärung dafür, weshalb es entgegen den Beiratsempfehlungen und der genannten Verwaltungsvorschrift zu dieser aktuellen Kürzung kommt und auf welcher Rechtsgrundlage diese angeordnet wurde. Wir fordern die sofortige Rücknahme! Eltern der Grundschule am Rüdesheimer Platz.

Anhang Unterschriftenaktion des Kollegiums der Grundschule am Rüdesheimer Platz gegen massive Kürzungen im Inklusionsbereich.

Um eine zufriedenstellende Ausstattung der Integration/Inklusion zu erreichen, muss unser Protest auch im nächsten Schuljahr weitergehen. Der AKI ist deshalb auf viel Unterstützung aus Reihen der Eltern und Lehrer angewiesen, damit wir gemeinsam die erfolgreiche Integrationsarbeit an unserer Schule erhalten!

Der Arbeitskreis Inklusion (AKI) besteht aus Eltern, LehrerInnen und ErzieherInnen, die die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung an unserer Schule diskutieren, fördern und weiterentwickeln wollen. Der Arbeitskreis trifft sich ca. alle 2 Monate ist offen für regelmäßige und unregelmäßige Mitarbeit von Eltern aller Schulkinder.

Alle Eltern sind ganz herzlich eingeladen, an den Treffen des AKI ohne Anmeldung teilzunehmen.


Der AKI ist der Ort an der Schule, wo wir uns über unsere Erfahrungen mit dem gemeinsamen Lernen austauschen können. Daher führen wir immer wieder Veranstaltungen durch, die sich mit praktischen Fragestellungen an betroffene Eltern richten.

Der Arbeitskreis informiert auf Veranstaltungen und Festen über die gemeinsame Erziehung an unserer Schule. Bei dem alle zwei Jahre stattfindendem Schulfest organisiert der AKI einen Rollstuhlparcour, um einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen und gleichzeitig für viel Spaß bei behinderten wie nicht behinderten Besuchern zu sorgen .

 

Der AKI hat sich im letzten Jahr vom Arbeitskreis Integration in den Arbeitskreis Inklusion umbenannt. Mit der Umbenennung möchten wir verstärkt auf die Ziele einer inklusiven Schule hinarbeiten, nämlich eine Schule für alle Kinder zu werden, wo sich jeder mit seinen Fähigkeiten willkommen fühlt. Diese Entwicklung wird der AKI auch in Zukunft aktiv und kritisch begleiten und Eltern weiterhin die Plattform bieten, sich am Schulgeschehen zu beteiligen.



Sie möchten mit uns Kontakt aufnehmen? Schicken Sie uns eine e-mail an:

aki@garp-schule.de

 

 

 

 


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